Der freie Wille oder wie Dualisten mein Leben zerstörten!

2017-12-25 § Hinterlasse einen Kommentar

Die heutige Darstellung soll als eine der schlechtesten in die Geschichte einfließen – zumindest in den Fluss, der Geschichte ausmacht. Ich hätte einige Themen aufzuarbeiten. Ich wollte den Dualismus anprangern – ich wollte den Freien willen als eine Art Container beweisen – kein dem Menschen innewohnenden Impuls. Ich wollte sogar, alle Wissenschaften dazu aufrufen, ihr Handwerk niederzulegen um gemeinsam an der Frage nach „der Seele“ des Menschen zu forschen. Ich dachte, wir sind schon so weit. Weit gefehlt. Es ist weiterhin ein ringen um Gedanken – ein ewiger Fluss – der im Anschluss nur das ausmacht, was das gegenwertige/gegenwärtige uns darlegt. Ich bin gezwungen auf einer rein pädagogischen Ebene zu Argumentieren. Ich konnte so nichteinmal die sprachliche Ebenen verlassen – weil jene doch das Instrument aller Erziehungsversuche ist. Wo nun passiert das Gedankliche? Welche geographische Entität will das Rationale für sich beanspruchen – Hoheitsrecht! Keinesfalls soll davon abgeleitet werden, was sich als ein neue gedachtes Gebiert. Niemals sollen sich Grenzen des Sprachlichen – Regeln der Grammatik oder gar die vulgäre Orthographie als Beweisgrundlage für die so lieb gewonnene Falsifikation herhalten. Wäre die Gedankenwelt eine eigenstaatliche Organisation – müssten wir ihr für ihren reinen Selbstzweck Tribut zollen. Gebe es so etwas wie, das Denken und seine resultierenden Leistungen — als Wertgebinde? Der Gedanke – minus der Tara, minus eines ewigen Rabatt.  Natürlich nicht. Ist es nun so absurd – die Möglichkeit der Grundlagenforschung – als ein rein soziologisches Phänomen zu nutzen? Ist es absurd, die Regeln des Spieles so auszulegen, das man nicht zu den Gewinnern und auch nicht zu den Verlieren zählt, jedoch jede Spielpause nutzt um über die Grundlagenthemen der Philosophie zur plaudern und gleichzeitig zu hoffen im Spiel doch als Gewinner hervorzugehen?

Intermezzo: So oft wie es immer in meinen Texten passiert, ist es mir ein dringendes Anliegen, und Unwirksamkeit des Grammatikers gleichzustellen, wie die Authority des Logikers. Die Worte zu zersetzen führt nicht zum Ganzen der Idee – Sorry!

Die Endung – der finale Syllogismus – das Raison-de-fin. Ein Seinsbeweis. Ein ontologisches Etwas, das jenes Reale im kurzen Moment der Erscheinung nicht nur als Phänomen erkennt. Denn das Phänomen ist ein Werturteil des Historikers – nicht mehr und auch nicht weniger. Das Phänomen, sei es auch des Geistes – kann nur als eine weitere Denkensform (Gedanken-Form) erkannt werden und erlaubt mir so eine Beweisführung die das reine (im Gegensatz zum kritischen) Denken auf eine der Logik entfremdende und dem Rationalismus gegebenen Form offenbart. Die Wechselwirkung (im Sinne eines Wechsel von Math: x-y) ist seiner Aussage konkonvolut. Sie ist dem Denken als höhere Instanz eine Darlegung. Sie erscheint als eine nicht greifbare Idee, dessen Realität in der Realität nicht möglich ist.

Sozusagen als Sub-Realität. Es zwingt mich aber, um nicht einer Themenverfählung zu Grunde zu liegen, die Rückführung zum Topic anzustreben. Es stellen sich mir nun drei Fragen:

  1. Was ist der freie Wille?
  2. Gibt es überhaupt einen freien Willen?
  3. Was ist der Wille?

Und gleichzeitig, neben der unlösbaren Fragen – die einem jeden, der ernsthafte philosophische Grundlagenforschung betreibt aufgebahrt habe ich mir tatsächlich  den Auftrag gesteckt, in einem kurzen philosophischen Elaborat die Antwort auf die Frage, ob nun der Materialismus oder ob nun der Materialismus die neue Religion für den denkenden Menschen sein soll. Natürlich (aus rein persönlichen Einstellungen) ist der Dualismus – die Theorie, dass der Mensch eine Seele hat – a priori abzulehnen.  Möge eine Welt mit der Seele für Mensch und Tier existieren, so hat es für mich eigentlich nur wenig Einfluss. Ich würde weiterhin in der Philosophie eines Epikur dahinsiechen, und mich in Ataraxie üben. Anderseits, wenn mein Gehirn allein diese Welt konstruierte, so werde ich weiterhin meine Neuroleptika fressen und an Leben des dahinsichens hoffen. Die schwierigste Frage der Menschheit – ob ihr Dasein auf der Grundlage einer Seele existiert – ist gegenwärtig eigentlich nur eine Frage „ob-es-mich-berührt-oder-ob-es-mich-nicht-berührt“. Das Gegenwärtige wird zur Frageinstanzt eines verwaltungstechnsichen Vorgangs. Es wird zu ad-Acta. Und dennoch – solange ich Grundlagenforschung betreibe werde ich weiter fragen….

Advertisements

Wo bin ich?

Du siehst dir momentan die Archive für Dezember, 2017 auf Gedanken mit dem Netz gefangen an.