Die T-Maier Werbeagentur – Anno 2004

2017-10-21 § Hinterlasse einen Kommentar

Leistungsentschädigung

Die T-Maier, Werbeagentur arbeitet mit folgenden Abrechnungssystem für die Annahme bis zur Realisierung von externen Zielen (Aufträgen).

27 % Provision für gewöhnliche Werbetätigkeit bei Vorgabe des Werbeetat und dem Werbeziel. WYS-WYG (What you spend is what you get) Es wird dabei geachtet den bestmöglichen Werbeerfolg mit dem vorhandenen Werbeetat zu erreichen. Rabatte und Preisminderungen werden voll an den Werbekunden weitergegeben.

Die Provision vermindert sich um folgende Abschlagsätze:

– 8 % bei einem Verzicht auf betriebswirtschaftliche Optimierung der Auftragsabwicklung
– 3 % bei Vorlage einer Zielgruppenanalyse und Media Plan
– 7 % bei Vorlage des Kreativkonzeptes
– 7 % bei Eliminierung des Dubiosenrisikos (z.B. Vorauskasse, Bankgarantie, Wechsel udg.)

Kosten-Plus Aufschläge:

Errechnung des optimierten Werbeetats: € 700,-
Verbalisierung und Parapharsierung von Werbezielen: € 200,-
Erstellung von Zielvorgaben: € 3.500,-
Präsentationen: € 600,- + € 20 pro Rezipient der Präsentation

Preise für sonstige Leistungen auf Anfrage!

Unternehmensphilosophie

Die philosophische Konstruktion der T-Maier, Werbeagentur umfasst drei Bereiche welche alle die gleiche Prämisse haben: Und zwar das Leben!

Eingeteilt in:

  • Das Leben als Phänomen
  • Das Leben als Existenz
  • Das Leben als Politik

Auf diese drei Bereiche, wirkt die T-Maier, Werbeagentur permanent, selbstständig und unabhängig.

Das Leben als Existenz oder der Grundsatz der Permanents

Als Exploration für das Handeln und Wirken der T-Maier, Werbeagentur lässt sich der Mythos des Camus als Quelle angeben. Dieses Buch, ist mit unter ein wichtiges Fundament der Philosophischen Grundeinstellung, legitimiert die Existenzialistische Haltung der T-Maier, Werbeagentur und begründet gleichzeitig das Absurde am Wirken auf das Leben als Existenz.

Das Leben als Politik oder der Grundsatz der Unabhängigkeit

Für die T-Maier, Werbeagentur ist Politik ein Synonym für Interesse. Politik ist das Wechselspiel von Interessen wobei eine Evaluierung von Interessen für die T-Maier, Werbeagentur niemals in Betracht gezogen wird.

Begründung:

Über die letzten Fundamentalwerte in abstrakter Bezeichnung ist man sich zumeist oder bald relativ einig, soweit es sich um kultur- oder instituionssichernde Werte handelt und sobald man nicht einzelne von ihnen dogmatisch verabsolutiert und dadurch andere „unterdrückt“. Zitat Hans Lenk

Es gibt durchaus praktische, praktikable Argumente und im allgemeinen auch Übereinstimmungs- und Zustimmungsmöglichkeiten im Normativen, ohne daß deshalb strikte Ansprüche auf eine absolute Letztbegründung von Werten und Normen erfüllt werden müßten oder könnten… Zitat Hans Lenk

Was Lenk über die Philosophie sagt: „Sie ist keine Rezeptwissenschaft, sondern eine Bewußtmachungsdisziplin“ gilt ebenso für die Arbeitstechnik der T-Maier, Werbeagentur. Gepaart mit einem hohem Grad an Hermeneutik bewahrt die T-Maier, Werbeagentur damit seine Unabhängigkeit und sieht somit ihre Aufgabe in der Bedürfnissbefriedigung. Der Befriedigung des Bedürfnis Interesse und Interessen. Durch diese Deklaration dieser Philosophischen Grundeinstellung beweißt die T-Maier, Werbeagentur, dass sie eine wirtschaftlich Denkende Installation ist und akzeptiert damit die Gesetze des Marktes! In diesem Zusammenhang ersucht die T-Maier, Werbeagentur, jeden Versuch, diese Deklaration als eine pragmatische Form darzustellen, oder schlimmer noch, als einen Bestandteil des Pragmatismus auszulegen, zu unterlassen. In diesem Zusammenhang: Die Akzeptanz von Regeln und Gesetzen ist keine Innovation des Pragmatismus. Also muss in diesem Zusammenhang klar sein, dass jedes Argument, welches „das reine Akzeptieren als Wertschätzung“ beschreibt, als Indokrinationsmöglichkeit ausschließlich einen enervierenden Charakter hat.  Damit nun die T-Maier, Werbeagentur weiterhin kongruent mit seiner Philosophischen Grundeinstellung bleibt, ist sie gezwungen die Akzeptanz von Gesetzen und Regeln mit der Toleranz von Metaphysischen Erkenntnissen zu legitimieren um weiterhin den Grundsatz der Unabhängigkeit treu zu bleiben. Das hohe Gefahrenpotential der T-Maier, Werbeagentur liegt nun in der Annahme und Realisierung von externen Zielen, weil diese temporär den Grundsatz der Unabhängigkeit außer Kraft setzen und somit eine Indoktrinationsmöglichkeit schaffen für Philosophische Strömungen wie z.B. dem Pragmatismus nach Pierce und ähnliche. Weil nun aber schon eine temporäre Aufhebung des Unabhängigkeitsgrundsatz eine Falsifikation darstellen würde, sieht die T-Maier, Werbeagentur Ihre Unabhängigkeit nicht als absolut an sondern als relativ. Das hohe Arbeitspotential liegt nun darin den relativen Anteil der Unabhängigkeit so hoch als möglich zu halten, weil gerade auch diese Unabhängigkeit ein Faktor für die Attraktivität der T-Maier, Werbeagentur ist und somit auch ein USP. Das zwingt nun die T-Maier, Werberbeagentur die externen Ziele so rasch und so kompetent als möglich zu erreichen um den Grundsatz der Unabhängigkeit wieder in Kraft zu setzen und um mit diversen Strategien, die Relativität der Unabhängigkeit zu erhöhen.

Anmerkung: Diese Vorgehensweise lässt sich am besten mit dem schon oben erwähnten Camuschen Mythos verbildlichen (Sisyphos und Don Juan).  Beide getrennt erscheinen als Absurd – jedoch beide in einer Person mit den Attributen: Genuss, Arbeit, Selbstbewusstsein und Angst könnten eins in der Natur werden und den Hegelschen Kampf zwischen Herrschaft und Knechtschaft beenden. Mitunter auch eine Unternehmensvision der T-Maier, Werbeagentur die sich in der Wirkung auf das Leben als Politik wiederspiegelt.

 

Das Leben als Phänomen oder der Grundsatz der Selbstständigkeit

An dieser Stelle folgen Textstellen aus dem Buch: Hegel für Anfänger, Phänomenologie des Geistes, Eine Lese-Einführung von Ralf Ludwig (Kursive Schrift)

Ärmster Reichtum oder Die sinnliche Gewissheit

Das Bewußtsein in der Primitiv-Gestalt der sinnlichen Gewißheit meint, daß es sich direkt und unmittelbar auf einzelne Gegenstände beziehen kann. Das aber ist ein Irrtum, denn das vermeintlich Einzelne kann nur als Allgemeines erfaßt werden: Die Begriffe Diese, Jetzt und Hier, und vor allem die Sprache entlarven das Einzelne als Allgemeines. – Damit begnügt sich das Wissen nicht, es fragt weiter.
Ralf Ludwig, Hegel für Anfänger : Phänomenologie des Geistes. Eine Lese-Einführung Dtv Verlagsgesellschaft 1997

Das Spiel der Abstraktion oder Die Wahrnehmung

Als zweite Denkbewegung des Geistes finden wir die Wahrnehmung. Sie faßt die Gegenstände jetzt als Allgemeines auf. In dem Aufzeigen der Eigenschaften gerät auch sie in den Widerspruch zwischen Einheit und Allgemeinheit. Will sie eine Antwort geben, fällt sie der Täuschung anheim. Ebenda

Der Blick hinter den Vorhang oder Kraft und Verstand

Der Verstand erkennt das Dinge eine Kraft besitzen. Diese Dinge und diese Kraft verbindet der Verstand nun zu einem Begriff. Mit der Begriffsdefinition verdrängt der Verstand die Kraft ins innere der Dinge. Er weiß jetzt nicht nur, daß das Ding eine Kraft hat, er weiß jetzt auch von seinem Wissen. Ebenda

Wo die Wahrheit wohnt oder Das Selbstbewußtsein

Das Wissen erhebt sich über das gegenständliche Wissen zu einem Wissen um sein eigenes Wissen, es wird Selbstbewußtsein. Dieses will Erfahrungen machen, mit sich selbst. So richtet es sein Werkzeug, die Begierde, auf etwas anderes. Dabei entdeckt es, daß das angeblich Andere, die praktische  Seite des Selbstbewusstseins, in Wahrheit eine zweite Gestalt innerhalb des eigenen Selbstbewußtseins ist. Ebenda

Ein Maskenspiel als Meisterstück oder Herrschaft und Knechtschaft

Im Selbstbewußtsein kämpfen zwei Gestalten miteinander. Der Kampf um gegenseitige Anerkennung wird erbittert wie ein Kampf ums Überleben geführt. – Bei diesem Kampf darf keiner gewinnen, denn wie Herr und Knecht einander brauchen, brauchen sich die beiden Aspekte des Selbstbewußtseins. Ebenda

Düstere Aussichten oder Das unglückliche Bewußtsein

Nach gegenseitiger Anerkennung begibt sich das Selbstbewußtsein in den Kampf um seine Einheit. Es entdeckt, daß es im Denken herrlich frei ist. Dies nützt ihm aber nichts, da diese Freiheit überhaupt nichts bewegen kann. Will es dagegen zum Handeln vorstoßen, stolpert es in dauernden und isolierten Negationen im Gestrüpp endlicher Zufälligkeiten herum. Es erfährt seine Zerrissenheit und wird unglücklich. Ebenda

Das Selbstbewußtsein wird zur Vernunft

Im unglücklichen Bewußstsein ringen Begriff und Gegenstand in den Formen von Unendlichkeit und Endlichkeit miteinander. Zuerst wird der Zusammenhang angedacht, dann begriffen. Das Bewußtsein entzieht duch die Vernunft der Wirklichkeit des Endlichen den Seinsanspruch und begreift, daß das Denken vom Grund der Wirklichkeit her die Zerrissenheit in die Einheit mit hineinnimmt. Ebenda

Quellenverzeichnis:

  • Hegel für Anfänger ISBN: 3-423-30125-2
  • Der Mythos des Sisyphos ISBN: 3-498-00905-2
  • Phänomenologie des Geistes: ISBN: 3-15-008460-1

Litereraturverzeichnis:

  • Diogenes Laertios: Leben und Lehre der Philosophen ISBN: 3-15-009669-3
  • Möbus: Schopenhauer für Anfänger: ISBN: 3-423-30672-6
  • Nietsche: Also sprach Zarathustra: ISBN: 3-15-007111-9
  • Boning: Fliegenklatsche in Aspik: ISBN: 3-462-02511-2
  • Kierkegaard: Der Begriff Angst: ISBN: 3-15-008792-9
  • Hobbes: Leviathan: ISBN:3-15-008348-6
  • Salamun: Was ist Philosophie?: ISBN: 3-8252-1000-6
  • Rousseau: Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen: ISBN: 3-15-001770-X
  • Marx & Engels: Manifest der Kommunistischen Partei ISBN: 3-15-008323-0
  • Gelfert: Max und Monty Kleine Geschichte des deutschen und englischen Humors aus der Beck’sche Reihe ISBN: 3-406-42048-6
  • Fürst und Trinks: Philosphie ISBN: 3-215-10085-1

 

 

 

 

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