das wir – uns|er|es – [der][die][das] andere

2015-06-26 § Hinterlasse einen Kommentar

Um nun die Anderen als Hölle zu verstehen, bedarf es einiges an Vorarbeit – die hier in diesem Text behandelt und abgearbeitet werden soll. Die Darstellung als ein Immanentes, als ein sich durchwegs Darstellbares wird zu einem begriffsdominierenden Etwas, dass innerhalb des Diskurses weder seine rationale als noch seine immanent richtige Zuweisung erhält. Immanent Richtig, kann nur das von sich aus Entfernte sein. Die obligatorische Überlegung hinter dieser zur Gänze vollständigt determinierten Argumentationsbasis ist ein Spielstein des sich selbst darstellenden Denken. Als ein Exemplarisches, Beispielhaftes – als ein visiualisierendes Etwas. Fern von diesen Gedankengängen kann nur das ständig sich normativ, als auch deskriptiv, selbst-beschreibende Axiom seine Gültigkeit verlieren. Vieler Worte, wenig Sinn? Deshalb ist es mein Anliegen die Unterscheidung und deren Bezugsgehalt auf seine ontologische Verifizierbarkeit zu reduzieren. Damit erweitert sich das Problem der „Wir-Uns-Anderen“ Konstruktion auf seine Sein-Beweisbarkeit – dessen Resultat sowohl die Konstruktion in einem Anfangsstadium falsifizieren kann, als auch dessen „arbeitshypothethischen Charakter“ für langfristig  als wertvoll zu interpretiertieren erlaubt. Die onthologische Ebene des Wir ist eine in sich nicht dynamisch reproduzierbare (weil im Moment verhaftet) Tatsache. Weitere Schritte um eine erste zaghafte Beweisführung für die Existenz des Wir vorzutragen, beinhalten die analyitsche Dekonstruktion des Ich, die Erkenntnissverwerfung des Wir als eine soziologische Konstante und die psychologische Bedeutung des Ich im Wir, des Ich-fühlenden im Wir,  des Ich-denkbaren im Wir. Eine klare Abgrenzung zwischen dem emotionalen Wir und dem [„wenn-sein-muss-begründbaren“-Wir] aufgrund seiner in der Empirie beobachtbaren Argumentation. So ist das Wir sowohl als mathematisch/empirsche als auch als logisch/hermeneutische Größe erkennbar. Im Ersten als das durch die reine Sinnlichkeit erkanntes – im zweiten als ein operativer Baustein innerhalb eines konstruktiven Prozesses. In beiden Fälllen kommt es zu einer Abgrenzung (wenn gleich auch zu einer Vereinbarkeit) zwischen dem Deskriptiven und dem Normativen. Um nun zum Fall zurückzukehren, dass dieses Wir ein onthologisch Wahres ist und in seiner Beschreibung nur kategoriale Unterordnung findet – möchte ich hier den Versuch starten – losgelöst von der psychologischen Komponente – das Wir als eine – und nun wird es spekulativ/dogmtisch – entfernte Wirklichkeit vom Ich. Das Ich innerhalb einer Wir-Konstruktion ist sebstverständlich noch eine kalkulierbare Konstante innerhalb einer humanistischen Bemühung. Außerhalb jener kann (und nun wird es tatsächlich Onthologisch) das Ich nur als fertig-determiniert oder fehlerhaft ergänzend betrachtet werden. Die philosophische Ferndiagnose dieser Feldtheorie entspricht einer vollständigen Abbaubarkeit (Dekonstruktion) des Ichs als ein Wir-Verstehendes innerhalb der hermeneutischen Spiel-Bedingungen die weder einschränkend noch erweiternd auf das Umfeld seiner Bestimmungsgrößen (Uns) und deren Grenzsetzung durch das [Andere] seine Bereichsgewalt in-sich verbirgt. Die Gewalt als ein zusätzlich denkbarer (wenngleich doch sprachlicher) Begriff lässt sich problemlos innerhalb der nötigen Kategorien subsumieren. Sie ist eine vernachlässsigbare Vektor-Variable. Weil sie sowohl nach innen als nach außen strebt – bewegt sie sich innerhalb einer Möbius-Schleife – sie findet weder Innen- noch Außenseite – sie findete keine Ober- noch Unterkante. Also ein insich Exisitentes. Eine Ablegung des Ich gegenüber dem als ein Produkt (als eine Potenz) der vielfältigen Ichs im Wir verbietet, sozusagen das nächst nähere Ausgrenzungsargument. Der reine Identitätssatz allein kann das Wir als eine Summe der indviduellen Ich-Begrifflichkeiten darstellen. Was aber nichts zum Versuch einer Teleo-Axiomatik im Begriffsspektrum jenseits vom desktriptiven (noch den dormativen) Gesetztgebungen entspräche. Zum derzeitgen „Erkenntnisstand“ des Autors ist eine Wiedersprüchlichkeit sowohl möglich als als auch „nicht auszuschließen“. Fortsetzung folgt …

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