Gähnende Lehre

2014-08-18 § 2 Kommentare

Wieder einmal wurde es mir unbestreitbar klar: Scheiße nocheinaml ich bin ein Strudelstück! Weit entfernt von dem was ich mir wünsche: Ein Haus, ein Hund und ein Geländewagen jedoch ihr Dekolleté versprach alles – ihre Titten sagen JA. Soll das in Folge wirklich alles sein: Muschi-Schlecken und Bücher-Schreiben. Aber sie sieht aus wie Eva Braun – in ihrer Nähe fühle ich mich wie ein Hundebesitzer. Und plötzlich kommt mir nur ein Wort in den Sinn: „Verlegen“ – Soll ich ein Buch verlegen? Oder sollte ich um eine Ausrede verlegen sein? Das wäre doch nur eine Selbsttäuschung und niemand verlangt Rechenschaft! Doch dann wurde es mir klar: Oh Gott – ich dokumentiere meine eigene Psychose – meine eigene Skizophrenie. Es wäre doch so leicht gewesen einfach die Rollen zu wechseln. Auf die andere Seite dieses Textes zu switchen um dann laut auszurufen: „Gebt mir einen guten Grund euch Noten zu geben!“. Doch nicht mit diesen Fähigkeiten, nicht mit diesen Kompetenzen. Ein Job in einem Unternehmen – ein Handelsunternehmen das einzig und alleine mit Schnittlauch handelt. Die Schnittlauch Ges. m. b. H! Doch nein – auch das war es wohl nicht und so bleibe ich hier bei meinem Text und verschreibe mir selbst weiter meine eigenen Symptome. Meine Krankheit! Wo ist der Flow? Wo ist der Schein? Selbst die Bühne ist asphaltiert. Reale Entgleisung! Über dem Asphalt ein Parkettboden! Und da kam es wohl, das rettende Wort – das Wort des Tages: „Gleichung“! Seit gleich und gleicht euch wie ein Ei. Sucht in euren Kühlschränken nach Sinn, nach Identiet. Sucht dort nach Fisch und Fleisch auch wenn nichts davon zu finden ist. Das Licht des Kühlschranks in mitten einer dunklen Nacht – wahrlich ein Segen! Doch hier zu fischen (auch nach Text) ist wie zum Nulltarif bei McDonalds essen! Dann steht man dort, in Mitten derer die sich nüchtern Reden wollen. Sie spielen Stadt – Land – Flow! Und gerade so beim Beobachten der Anderen wird es mir wieder klar: Ich muss mir meine Schulden von der Seele schreiben – Quasi: Abschreiben! Doch für heute habe ich genug gearbeitet!!! Havin Fun!!!! Noch mehr Rufzeichen, noch mehr Imperative für mich selbst. Wohin ich auch schaue – alles ist zwischen Canabis und Kaiserschmarn. Eine nette Maxime denke ich so bei mir und ein Lächeln zaubert es auf mein Gesicht – ein Kantsches Grinsen! Die Writing-Performance vom 14. August noch ist noch im Kurzzeitgedächtnis – Oh mein Gott: Schreiben ist Kunst – Oh mein Gott: Ich bin ein Schreiber! Natürlich tut es Not die Arbeit des Schreibers der dem Schauspieler gegenüber zu stellen! Ein einem Falle reden die Anderen und nur einer schweigt – im Gegensatz: Einer redet und der Rest schweigt – klatscht – applaudiert – ovationiert – lacht – grinst und klatscht wieder – diesmal ein Schenkelklopfer! Nachher natürlich: Komm und setzt dich zu den anderen Alkoholikern! Einfach nur um sich selbst einzureden: „Ich bin endlich ein Anderer! Oder einer von den Anderen!“. In Mitten dieser Kunst-Schaffenheit intersiert mich die Wirtschaft nicht mehr – außer vielleicht noch ein Produkt: Schnittlauch! Oder mal die Sprache gänzlich ändern – alles in Englisch, gespickt durch Germazismen. Doch ein Versuch ist es Wert: TEH … THE … NO IMPRO – Not available! Irgendwas fehlt: A good old fucking Muse! Trotz des Wechsels: Es bleib eine ständige literarische Herausforderung – und da ist er wieder – der Imperativ: Magst …, Kennst … tu es …! Hätte ich das Geld und die moralischen Bendenken würden verstummen, ja dann täte/würde ich ins Puff gehen! Danke Konjunktiv – du bist und bleibst ein treuer Freund und Begleiter – aber wie oben schon beschrieben: Für heute habe ich genug gearbeitet – Having Fun!!! Für Morgen brauche ich Stiefel – wo? und wozu? Übermorgen suche ich nach einer neuen Schriftart!

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Wo bin ich?

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