Kein Abstract!

2013-04-27 § Hinterlasse einen Kommentar

Können Sie sich eine moderne Pilotenausbildung ohne Flugsimulator vorstellen? Schwer? Selbiges sollte auch für die Ausbildung in kaufmännischen Berufen gelten. Die Übungsfirma ist ein Simulator, in welchem Schüler/innen kaufmännische Büroprozesse üben. Sie ist aber auch schon lange keine einfache Unterrichtsmethode mehr. Aufgrund der zahlreichen Modelle und pädagogischen Konzepten, die auf die ÜFA einwirken, ist sie als vollwertiger Unterrichtsgegenstand für berufsbildende höhere Schulen zu be-trachten. Nun ist die Übungsfirma zur Zeit noch eine Domäne der Wirtschaftspädagogen in welcher betriebswirtschaftliche Case Studies geübt werden – mit der Gefahr, dass genau deshalb die Übungsfirma zur betriebswirtschaftlichen, bzw. zu einer Rech-nungswesen-Fallstudie sich hin entwickelt. Aus diesem Grund wird mit dieser Arbeit die ÜFA aus dem Blickwinkel des Office-Management betrachtet und untersucht ob Büroprozesse (Briefe kuvertieren, Faxe absenden also einfache ausführende Büro-Tätigkeiten) dem Lehrcharakter der Übungsfirma eher entsprechen. Die Forschungsarbeit hat ergeben, das sowohl beide Aspekte, der des Office-Management und der des Wirtschaftspädagogischen seine Berechtigung in der Übungsfirma findet. Obgleich doch beide getrennt voneinander zahlreiche Probleme mit sich bringen. Eine, rein auf das Informations- und Officemanagement abgestimmte ÜFA könnte zum Lernen auf isolierter Basis werden. Ohne die wirtschaftspädagogischen Impulse fehlt der ÜFA ein tragendes fachwissenschaftliches Fundament. Die Antwort: „Beide müssen zusammen arbeiten“. Wie aus dem Titel dieser Arbeit schon hervorgeht, wird die ÜFA aus der Per-spektive der Informations- und Kommunikationspädagogischen Ausbildung betrachtet. Dabei handelt es sich um das Lehramt für den Unterrichtsgegenstand „Informations- und Officemanagement“ und/oder „Wirtschaftsinformatik“. Historisch ist dieses Studium aus der Ausbildung zum/zur „Textverarbeitungslehrer/in“ entsprungen und hat sich den Gegebenheit weiterentwickelt. Statt Stenographie wird Desktoppublishing gelehrt. Statt Phototypie – Softwareentwicklung. Trotzdem werden weiterhin in zahlreichen Lehrveranstaltungen Büroprozesse vertieft behandelt. Ist diese Ausbildung aber auch zeitgerecht um in einer Übungsfirma zu unterrichten? Die nachfolgenden Seiten sollen Auskunft darüber geben!

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